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Zulässige Hilfsmittel zur Modul-Klausur "Financial Institutions"

Für Prüfungstermine ab dem Wintersemester 2017/18 ist die Benutzung folgender, eigener, nicht vom Prüfungsamt zur Verfügung gestellter Hilfsmittel, insbesondere Rechtstexte, vorbehaltlich kurzfristiger, anders lautender Ankündigungen, zugelassen:

Generell zulässige Hilfsmittel:
•    Schreibutensilien
•    Nicht programmierbarer Taschenrechner (Mitnahme wird dringend empfohlen)

Das Mitführen, nicht erst die nachgewiesene Verwendung, von programmierbaren Rechnern, inklusive „Smart-Devices“ und Mobiltelefonen führt regelhaft zur Feststellung eines Täuschungsversuches. Folge ist, dass die Klausur als mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet wird.

Gesetzestexte (Für die Klausur Bankmanagement):
•    Handelsgesetzbuch (HGB)
•    Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV)
•    Gesetz über das Kreditwesen (KWG)
•    Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Juni 2013 über

Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 646/2012
•    Verordnung über die Liquidität der Institute – Liquiditätsverordnung (LiqV)

Standards (Für die Klausur Bankmanagement):
•    IAS/IFRS Standards (insbesondere IAS 39 & IFRS 9)

Zulässig sind alle gebundenen Gesetzestextsammlungen, in Gesetzeseinzelausfertigung sowie in Kombination mit wesensnahen Gesetzen. Als Beispiel dazu sei auf die gesammelten Texte „Bankrecht“ der Beck-Texte im dtv-Verlag oder die „Wichtigen Wirtschaftsgesetze“ aus dem NWB-Verlag verwiesen. Loseblatt-Sammlungen, wie auch Gesetzeskommentare sind nicht zugelassen.

Die IAS/IFRS-Standards sowie die RechKredV sind auch in einseitig auf DIN-A4-Papier gedruckter und gehefteter Form zulässig. Kommentierungen sind nicht zugelassen.
In den Textsammlungen sind Unterstreichungen, farbige Markierungen und Paragraphenverweise zulässig. Andere handschriftliche Eintragungen, insbesondere Buchstaben oder Wörter, sowie sonstige Ergänzungen, das Einfügen von Seiten etc. sind unzulässig.

Der Prüfer geht bei der Stellung der Klausuraufgaben davon aus, dass jeder Prüfling im Klausurraum über Rechtstexte mit aktuellem Rechtsstand verfügt. Die Gesetzestexte werden im Klausurraum hinsichtlich vorgenommener Eintragungen und Ergänzungen von der Aufsichtsführung kontrolliert. Die Verwendung einer mit unzulässigen Eintragungen und Ergänzungen versehenen Textsammlung hat in der Regel die Rechtsfolge, dass die Klausur als mit der Note „nicht ausreichend“ bewertet wird. Es spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle, ob sich die beanstandete Eintragung oder Ergänzung auf die konkrete Klausuraufgabe bezieht oder nicht. Der Prüfling muss sich die Folgen unzulässiger Eintragungen oder Ergänzungen auch dann zurechnen lassen, wenn dies - beispielsweise bei einer entliehenen Textsammlung - nicht von ihm selbst vorgenommen wurden.

Köln, August 2017

 

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