„Das Bankgeschäft ist das einfachste der Welt: Der eine hat Geld, der andere braucht Geld, die Bank sitzt dazwischen!“

„Um eine Bank zu leiten, muss man nur die 3-6-3-Regel befolgen: Zahle dem Sparer 3%, nehme vom Kreditnehmer 6% und ab 3.00 Uhr nachmittags spiele Golf!“

 

Aussprüche wie diese suggerieren, dass die Tätigkeit von Banken intellektuell nicht besonders herausfordernd sei. Die Richtigkeit dieser Behauptung kann man sicherlich bereits für die Vergangenheit in Zweifel ziehen, erst recht hat sie aber nichts mit der heutigen Realität der Bankwirtschaft zu tun. Die Fragen nach der Geschäftspolitik von Banken, die Entwicklung von Instrumenten für das Risikomanagement, die Auswirkungen der Regulierung, alles das sind Themen, die sich nicht nachmittags auf dem Golfplatz lösen lassen, sondern die einer intensiven Erforschung mit wissenschaftlichen Methoden bedürfen.

Das Institut für Bankwirtschaft und Bankrecht an der Universität zu Köln greift die aktuellen Herausforderungen, denen sich die Bankwirtschaft gegenübersieht, auf und sucht nach Lösungen, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und zugleich auch von praktischem Nutzen sind.

Die bankwirtschaftliche Abteilung des Instituts ist eng mit dem Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre der Universität zu Köln verflochten und unterstützt das Seminar bei der Erfüllung seiner Aufgaben in Forschung und Lehre.

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sind zurzeit knapp 8.800 Studierende eingeschrieben, davon über 2.200 im Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaftslehre, gut 900 im 2015 auslaufenden Diplomstudiengang sowie 144 im Master-Studiengang mit dem Schwerpunkt Finance. Im Jahr 2012 erlangten an der Wiso-Fakultät knapp 1.700 Studierende einen Abschluss, davon ca. 650 in den Diplom- und Magisterstudiengängen, 800 in den Bachelor-Studiengängen und 55 in den Lehramstsstudiengängen. Wir konnten auch 181 Studierenden einen Master-Titel verleihen.

Das Seminar für Bankbetriebslehre bietet Lehrveranstaltungen im Bachelor- Diplom- und Masterstudiengang an. Im Modul Finanzmanagement werden die Grundlagen der Finanzplanung, die Optimierung der Kapitalstruktur, die Methoden des Risikomanagements sowie die Grundzüge der Bewertung von Finanztiteln vermittelt. Diese Kenntnisse können dann in der Profilgruppe Finance vertieft und in der Lehrveranstaltung Bankmanagement auf bankspezifische Fragen angewendet werden. Im Masterstudiengang verantwortet das Seminar das Vertiefungsfach Bankbetriebslehre und wirkt im Major Finance mit. Das Lehrangebot umfasst Veranstaltungen zur Institutionenökonomik, zum Risikomanagement in Banken, zum Investmentbanking sowie zum Management von Bausparkassen und Leasinggesellschaften. In Seminarveranstaltungen erhalten die Studierenden Gelegenheit, in kleinen Gruppen unter der Anleitung von Mitarbeitern eine Hausarbeit zu erstellen und zu präsentieren. Durch Gastvorträge wird den Studierenden die Umsetzung theoretischer Konzepte in die Bankenpraxis verdeutlicht.

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