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Informationen zur speziellen BWL der Bankbetriebslehre

Verbindliche Informationen zur neuen Prüfungsordnung entnehmen Sie bitte den Veröffentlichungen der Prüfungsämter bzw. des Dekanats.

Übersicht

Wählbarkeit der Bankbetriebslehre


Spezielle Betriebswirtschaftslehre in der Diplomprüfung

  • im Studiengang Betriebswirtschaftslehre
  • im Studiengang Wirtschaftsinformatik

Wahlpflichtfach in der Diplomprüfung

  • im Studiengang Volkswirtschaftslehre
  • im Studiengang Wirtschaftspädagogik

Minor im Masterstudium

  • in Business Administration
  • in Economics
  • in Information Systems
  • in Wirtschaftspädagogik
  • in Politikwissenschaften
  • in Soziologie und empirische Sozialforschung
  • in Gesundheitsökonomie

Einzelne Veranstaltungen des Bankseminars sind überdies in den Majors Finance und Accounting wählbar.
Darüber hinaus werden im Bachelor Module in den Profilgruppen Finance I und II angeboten.

Inhalte und Anforderungen

Im Rahmen der Lehrveranstaltungen werden auf theoretischer Ebene das Bankensystem, die Bankgeschäfte und die Betriebs- und Geschäftspolitik der Banken behandelt.

Der Veranstaltungszyklus ist konzipiert als theoretisch fundierte und zugleich auch anwendungsorientierte Ausbildung. Dementsprechend werden sowohl theoretisch abstrakte Modelle als auch unmittelbar anwendungsbezogene Konzepte gelehrt.

Eine universitäre Ausbildung in Bankbetriebslehre setzt zunächst eine fundierte Kenntnis der institutionellen Rahmenbedingungen voraus. So sollen die Grundlagen des deutschen Bankensystems – in Abgrenzung zu ausländischen Bankensystemen – vorgestellt werden, das Spektrum der Bankgeschäfte abgehandelt werden und Fragen der Regulierung und des externen Rechnungswesens ausführlich behandelt werden.

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen Fragen darf jedoch nicht bei der reinen Beschreibung der institutionellen Gegebenheiten stehen bleiben, vielmehr ist stets zu hinterfragen, ob diese Gegebenheiten sinnvoll sind und wie sie sich voraussichtlich weiterentwickeln werden. So kommt es z.B. bei der Regulierung von Banken weniger darauf an, die gegenwärtigen Bestimmungen bis in alle Einzelheiten darzustellen, wichtiger ist vielmehr, dass die Studierenden befähigt werden, zu erkennen, ob und warum Regulierung notwendig ist und welche Probleme bestehen, Risiken wirksam zu begrenzen. Ähnlich gestaltet sich dies bei Fragen des externen Rechnungswesens, die konzeptionell eher auf aus einer Gesamtperspektive betrachtet werden als einzelne Detailregelungen zu präsentieren.

Ein weiterer Schwerpunkt des Lehrprogramms im Fach Bankbetriebslehre trägt der fortschreitenden Entwicklung der Finanzmärkte Rechnung. Das enorme Wachstum der Derivatemärkte machen es notwendig, dass Absolventen des Fachs Bankbetriebslehre mit der Ausgestaltung, mit den Grundlagen der Bewertung und mit dem Risikoprofil von Finanzderivaten vertraut sind.

Vor dem Hintergrund neuer Finanzinstrumente gewinnt das Management von Risiken zunehmend an Bedeutung, und zwar sowohl das Management von Preisrisiken als auch das von Kreditrisiken. Insbesondere die zunehmende Handelbarkeit von Kreditrisiken (Securitization, Kreditderivate) wirft die Frage auf, welche Bedeutung künftig Kredit- und Einlagengeschäft als bankbetriebliche Kerngeschäfte haben werden. Auch wenn diese Fragen nicht abschließend geklärt werden können, so ist es doch wichtig, einen theoretischen Bezugsrahmen zu entwickeln, innerhalb dessen derartige Fragestellungen wissenschaftlich fundiert analysiert werden können. Dies erfordert bisweilen auch den Einsatz abstrakter wissenschaftlicher Modelle, die nicht unmittelbar anwendungsbezogen sind.

Ergänzend zu den eigentlichen Veranstaltungen in "Bankbetriebslehre" wird der Besuch folgender inhaltsnaher Lehrveranstaltungen empfohlen:

  • Finanzmanagement
  • Geldtheorie und Geldpolitik
  • Veranstaltungen aus Finanzierungslehre

    • Investments
    • Derivate

Weitere Informationen

Umfassende Informationen zu den speziellen Wahlmöglichkeiten innerhalb der einzelnen Studiengänge bietet das WiSo-Studienberatungszentrum an.

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